Spickmich.de Teil IV: Erlösmodell

31 Okt

Das Erlösmodell von spickmich.de verfolgt zwei Aspekte: eine immaterielle „Geldausschüttung“ an dem User für seine Aktivität und selbstverständlich der dadurch resultierende Traffic-Rückfluss der den Werbezwecken zugute kommt. Das Erlösmodell auf User-Seite verfolgt somit ein einfaches Prinzip „Nutze uns und wir belohnen dich“.

User-Traffic Generierung

Wie jedes soziale Netzwerk, lebt auch spickmich.de von ihrer Useranzahl. Wurde erstmal eine beachtliche Nutzeranzahl erreicht, gilt es sie bei Laune zu halten. Das Besondere an diesem sozialen Netzwerk ist, wie oben bereits aufgeführt, wie das Geschäftsmodell vorsieht die User bei Laune zu halten. Die Verknüpfung zwischen Belohnungssystem, Nutzungsvielfalt für die User und die daraus resultierende Kundenanbindung und der dadurch entstehende Traffic, ist kein typisches Modell für soziale Netzwerke im klassischen Sinne.

Das ursprünglich auf Lehrerbewertung ausgerichtete Konzept, wurde u.a. ausgeweitet auf Spiele, verschiedene Applikationen wie z.B. Flirt-Checks und Quiz. Eine Vielzahl von Grundtools ist kostenlos nutzbar, wenn man aber z.B. das eigene Profil „aufpimpen“, seinen Freunden etwas schenken möchte, sich virtuelle Haustiere anschaffen oder aber auch Spickbomben verschicken möchte (neue Leute kennenlernen, mehrer Freunde gleichzeitig anschreiben usw.), dann muss man erstmal seinen Dollar Kontingent auffüllen, die man nur mit Nutzungsaktivität gewinnen kann.

Auf Seiten des Unternehmens

Es ist ganz offensichtlich, dass die Haupteinnahmequelle von spickmich die Bannerwerbung ist. Ganz im Sinne der social media, gilt es hierbei so viele Informationen wie z.B. Verhaltensmuster, Vorlieben usw. der User zu generieren. Die Vielfalt an Spielen und Applikationen und durch das Belohnungssystem erzeugte „Interessenfilter“, sind hervorragende Instrumente, um an möglichst gute und authentische Nutzerinformationen heranzukommen. Für die Betreiber ist es somit möglich in Zukunft den Werbekunden mitzuteilen, welche Produkte und somit Werbung, ihre User präferieren und lässt durch die Interaktionen in der Tendenz, potentielle zukünftige Geschäftsfelder erahnen.

Fazit:

Neben anderen social network Giganten, hat es spickmich geschafft ihre kleine Gemeinde aufrechtzuerhalten, indem sie ein Erlösmodell geschaffen hat, dass den Kreis in sich wieder schließt und der Zielgruppe viele Gründe gibt, nicht auf andere Seiten ihre „spielchen“ zu treiben.

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Eine Antwort to “Spickmich.de Teil IV: Erlösmodell”

  1. sedacim Oktober 31, 2010 um 6:29 pm #

    Sehr sehr interesanter Artikel. Aber du hättest doch über Strategiemodell schreiben müssen.

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