7 Antworten to “Big Brother Is Watching You”

  1. loreelectro November 15, 2010 um 12:27 pm #

    Sicherlich ist die notwendige Technik für eine Überwachung à la George Orwell bereits gegeben, allerdings haben wir die Fäden -zumindest was die Veröffentlichung von heiklem Material wie Fotos oder intimen Informationen betrifft- gottseidank noch selbst in der Hand, wie du selbst ja auch schon geschrieben hast. Mich dünkt allerdings, dass viele das Gefühl dafür verlieren, was vorzeigbar und was eher blamabel ist, ja, von manch abgeschmacktem User fühlt man sich durch dessen „digitalen Exhibitionismus“ sogar belästigt.
    Ich komme also auch zu demselben Schluss, dass man genau überlegen sollte, was man so postet bzw. hochlädt.
    Eine Sache möchte ich allerdings noch anmerken: als Arbeitgeber fände ich es weniger erschreckend, dass sich ein potenzieller Arbeitnehmer schonmal die Kante gegeben hat, als eher, dass einer nicht weiß, was man besser für sich behält und ich demzufolge an seiner Loyalität zweifeln müsste.

    • sedacim November 15, 2010 um 5:31 pm #

      „Fired because of Facebook“

      Social Community-Fans aufgepasst!!!
      Ich hatte vor kurzem auch einen interessanten Artikel gelesen, indem Fehler in sozialen Netzwerken wie Facebook oder Twitter aufgelistet waren, die einem den Job kosten können.

      Viele Facebook-Nutzer wissen überhaupt nicht, wie man die Plattform richtig nutzt und was man besser nicht veröffentlichen sollte. „Gekündigt aufgrund eines falschen Facebook-Verhaltens“ landet immer wieder auf den Titelseiten diverser Magazine.

      Eine durchgeführte Umfrage des E-Mail-Sicherheitsunternehmens Proofpoint ergab, dass 7 % befragten US-Unternehmen schon Mitarbeiter aufgrund diverser Aktivitäten in sozialen Netzwerken gekündigt haben. Weitere 20 Prozent haben ihre Mitarbeiter aufgrund dessen verwarnt.

  2. Christian November 16, 2010 um 3:25 pm #

    Die Diskussion in dieser Sache geht mehr und mehr in Richtung Verbot solcher Recherchen für Personaler:
    Siehe:
    http://www.e-recht24.de/news/datenschutz/6434-verbot-von-mitarbeiterrecherce-in-sozialen-netzwerken.html

  3. inessaa123 November 17, 2010 um 10:28 am #

    Laut „Zeit Online“ ergab eine Befragung im Auftrag des Bundesverbraucherschuztministeriums, dass mehr als ein Viertel der Unternehmen ihre Bewerber bei Jobvergabe über dass Netz durchleuchten.
    25% der Firmen gaben sogar zu, dass ein negativer „digitaler“ Eindruck diese daran hindert, einen Bewerber einzustellen, geschweige denn ihn vorab überhaupt zu einem Bewerbungsgespräch einzuladen.
    Generell durchsuchen Großunternehmen bei der Personalauswahl eher das Internet als kleine Unternehmen. So sollte man sich vor allem Kommentare über die Arbeit oder das Arbeitsumfeld sparen.

    Allerdings kann ein Bewerber mit seiner Netz-Darstellung bei Arbeitgebern auch punkten. Für 56 Prozent der Unternehmen in der Umfrage wird ein Stellensuchender manchmal gerade durch die zusätzlichen Infos aus dem Internet interessant. Positiv wirken sich auch Hobbys und soziales Engagement aus.

  4. v!nc3nzo Februar 15, 2011 um 8:07 pm #

    Durch die Transparenz des Internets und die Daten-Freigiebigkeit der Leute, werden sogar Headhunter gezwungen ihr Geschäftsmodell zu überdenken. Denn Fakt ist: Da sich jetzt dank Facebook, Xing und Twitter jeder mit jedem vernetzen kann, müssen auch die Headhunter ihr noch junges Handwerk neu erfinden. Schon in 2009 brach der Branchenumsatz um 26,2 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro ein. Die Wirtschaftskrise kostete bereits 140 Personalberatungen die Existenz. Mehr dazu unter: http://www.wiwo.de/management-erfolg/das-internet-zwingt-auch-die-headhunter-ihr-geschaeftsmodell-zu-ueberdenken-429612/

    • jazzyfizzl Februar 21, 2011 um 7:23 am #

      Mittlerweile geht es nicht nur um die Karriere, sondern ein digitalisiertes Ebenbild unser selbst. Wollen wir wirklich, dass jede unsere Handlungen und Schritte nachverfolgt werden kann? Wie können wir dann so achtlos mit unserem wertvollsten umgehen…unserer Privatsphäre?

Trackbacks/Pingbacks

  1. Dein Freund und Helfer « - Februar 20, 2011

    […] mokieren wir uns noch darüber, dass viele Menschen viel zu viel von sich im Netz preisgeben, fragen uns verärgert an wen Facebook unsere Daten noch so alles verkauft hat und ahnen nicht, […]

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