Webometrie – somehow interesting

24 Nov

Ganz sicher geht es nicht nur mir so…manchmal ließt/ sieht/ entdeckt man irgendein Wort im Internet während man recherchiert und man muss es googeln, einfach nur weil es interessant oder merkwürdig erscheint. So erging es mir mit dem Wort Webometrie. Es tauchte bei den Recherchen zu meinen beiden letzten Blogs zum Thema Soziale Netzwerke und Web 2.0 auf. Ich musste es einfach anklicken und kucken was sich dahinter verbirgt. Und siehe da, es erwies sich als durchaus sinnvoll im Zusammenhang mit unseren tieferen Untersuchungen zu Sozialen Netzwerken an dem Thema dranzubleiben und es hier kurz vorzustellen (in dem Zusammenhang gibt es dann auch gleich eine Unmenge an anderen wunderbaren Wörtern die wir dem Internetzeitalter zu verdanken haben***).

Der Begriff Webometrie oder im Englischen auch webometrics, lässt sich auf das Jahr 1997 zurückverfolgen als er in einem Artikel im Journal Cybermetrics von Tomas Almind und Peter Ingwersen erklärt wird. Die Webometrische Forschung ist ein Teilgebiet der Informetrie und nutzt die Methoden der Bibliometrie um die Hintergrundinformationen von Websiten auszuwerten.

Untersucht und gemessen werden z.B. Vernetzungen von Websiten, welches Verhalten von Internetnutzer sich aus den verwendeten Datenerhebungen wie dem „data mining“ oder der Graphentheorie ableiten lassen und welche Strukturen sich aus Verlinkungen (Netzwerkstrukturen) ergeben. Die genannten Datenerhebungen werden mit Hilfe von Suchmaschinen und Webcrawlern durchgeführt, als Verfahren werden Cluster-, Pfadanalysen und die Themenverfolgung genutzt.

Die Webometrie ist nicht mit der Cybermetrie zu verwechseln, diese untersucht nicht nur das WWW sondern auch E-Mails, Newsgroups etc., sie nimmt eine quantitative Untersuchung aller Internetdienste vor.

Warum?

Mit ihren Untersuchen gibt die Webometrie Aufschluss über Entwicklungen des World Wide Web wie beispielsweise das Wachstum und dessen Größe, Möglichkeiten zu Rankings mit denen sich Beliebtheiten von Webseiten darstellen lassen oder sie unterstützt Verfahren um Verwandtschaften unterschiedlicher Seiten aufzuzeigen. Zu den Zielen dieser Forschungsrichtung zählen: die Vereinfachung des Findens von Informationen (Untersuchung von Verlinkungen), ebenso wie Erkenntnisse über Entwicklungen und Strukturen innerhalb des Webs herauszufiltern.

Quellen:

http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Webometrie.html

http://www.phil-fak.uni-duesseldorf.de/fileadmin/Redaktion/Institute/Informationswissenschaft/forschung/informetrie/MikeThelwall_DGD.pdf

http://tinyurl.com/6x84f8r

http://de.wikipedia.org/wiki/Informetrie

http://de.wikipedia.org/wiki/Bibliometrie

http://wiki.infowiss.net/Webometrie

http://www.cindoc.csic.es/cybermetrics/

http://www.anderson.ucla.edu/faculty/jason.frand/teacher/technologies/palace/datamining.htm

http://de.wikipedia.org/wiki/Graphentheorie

http://de.wikipedia.org/wiki/Webcrawler

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