„Mama, darf ich on gehen???“

3 Dez

Eine Kindheit ohne Internet, Online- Spielen und all die anderen Beschäftigungen im Internet ist heute kaum noch vorstellbar. Wie gerne erinnere ich mich an meine Kindheit, welche von Hörkassetten und Büchern begleitet wurde. Spielen hieß, an die frische Luft gehen, auf den Spielplatz, schwimmen oder einfach nur Fahrrad fahren. Mir scheint, dass die heutige Jugend dies alles nur noch begrenzt wahrnimmt, da aktive Spiele auf der WII gespielt werden, Freundschaften über Sozialnetzwerke und Konversationen bzw. Videotelefonie über MSN und Skype laufen.

SchülerVZ ist eine Reaktion auf die jüngere Generation, die den Älteren nacheifert. Wer heutzutage kein Profil hat, ist schlicht und einfach out und kann nicht mitreden. Facebook hingegen ist nicht altersbegrenzt, noch muss oder sollte man Schüler oder Student sein. Die Tür ist jedem geöffnet und für jeder Alters- und Interessensstruktur wird was geboten.

Was bedeutet dies für die Zukunft? Welche Auswirkungen hat diese Entwicklung bei der Erziehung der eigenen Kinder später? Bei diesen Fragen sträuben sich mir die Nackenhaare…

So betrachten wir das Problem, welches in unserem Jahrtausend fast alle Eltern haben, ganz objektiv…

Nun gut, die Zeiten haben sich geändert, das Internet hat die Welt mit ihrer Welle überrannt und natürlich auch mitgerissen, keine Frage. Sehr hilfreich, bequem und schnell. Daten, Fakten, Informationen…und das per Mausklick und bequem von zu Hause aus. Warum sollten also nicht unsere Kinder davon ebenfalls profitieren?

Durch speziell für Kinder angelegte Sites, Programme, Lernhilfen wird es den Eltern leichtgemacht, ihre Kinder mit der heutigen Technologie vertraut zu machen. Sie lernen spielend englisch, die Matheaufgaben machen auch mehr Spaß. Doch wo ist die Grenze zu ziehen zwischen harmlosem Internetgebrauch und der Gefahr, die sich im Internet für Kinder bietet. Wie viele Perverse und Pädophile versuchen ihre Triebe im Internet zu befriedigen? Wie kann ich mein Kind davor schützen?

Es gibt mittlerweile zahlreiche Hilfestellungen für Eltern, die sie bei der Erziehung ihrer Kinder in Bezug auf das Internet unterstützen. Zahlreiche Psychologen beschäftigen sich mit diesem Thema, das schnell ausarten kann, wenn man es unterschätzt.

Die Technologie entwickelt sich immer weiter, das Internet ist nicht aufzuhalten, unsere Kinder möchten auch ihren Teil vom Kuchen haben und mitsurfen auf der aufregenden Welle durch so viele verschieden Bereiche.

Durch das Blockieren bestimmter Seiten, die Kontrolle der besuchten Seiten im Web nachdem das Kind online war lässt es sich sehr viel leichter ertragen, wenn das Kind vor dem Computer sitzt. Auch das Begrenzen der Zeit, die das Kind am Tag oder in der Woche online sein darf wirkt oft schon mehr als man denkt. Denn die richtige Dosis verringert das Risiko, aus Langeweile auf fragwürdigen Seiten zu landen.

Da die Ständige Bewachung der Kinder nicht möglich ist sollte man sie auch so früh wie möglich über die Risiken aufklären, die das Internet birgt. Denn genauso wenig, wie man Fremde auf dem Spielplatz in der Nähe seiner Kinder haben möchte, sollte man unbedingt die virtuelle Kontaktmöglichkeit von Fremden übers Netz ins Haus an seine Kinder lassen.

Quellen:

http://www.computerbild.de/cb-Special-Kinder-3121256.html

http://www.familienhandbuch.de/cmain/f_Fachbeitrag/a_Erziehungsbereiche/s_1071.html

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2 Antworten to “„Mama, darf ich on gehen???“”

  1. SvenRipsas Dezember 14, 2010 um 9:46 am #

    Spannendes Thema begonnen – aber leider zu schnell abgebrochen. Hier fehlt mir die Tiefe. Was bedeutet das für die Unternehmen? Ist Wii schon eine Antwort? Wie könnte die nächste Generation von online Spiele / Programmen aussehen? Achte darauf, nicht nur, durchaus gewünschte gesellschaftliche Kritik darzustellen. Als Unternehmer müssen wir Antworten geben. Auf gehts.

  2. v!nc3nzo Februar 15, 2011 um 8:48 pm #

    Die meisten Spielmacher fokussieren immer mehr den Multiplayer-Part Modus. Dieser Gedanke geht über die CD hinaus und findet sich mittlerweile massig im WWW. Sogenannte Browsergames wie sie z.B. Gamesload anbietet, geben die Richtung zu Multi-Massiv Online Games. Die Online-Verlagerung und dessen massiver Ansturm von Gamern, kostet den Spielmachern monatlich geeignete Hardware und Instandhaltungskosten. Was ist also dafür die Lösung? Abo-Modelle oder virtuell käufliche Güter (siehe hierzu folgende Artikel: https://netzgemeinschaft.wordpress.com/2011/01/15/geschaftsmodelle-die-auch-startups-zu-anfang-zu-umsatzen-verhelfen-iii-abos/ oder https://netzgemeinschaft.wordpress.com/2011/01/17/geschaftsmodelle-die-auch-startups-zu-anfang-zu-umsatzen-verhelfen-iv-virtuelle-guter/ ).
    Mit solchen Geschäftsmodellen generiert die Gamer-Branche Millionenumsätze und entwickelt immer wieder “neue” Spiele. “Neu” hier bewusst in Anführungszeichen gesetzt, denn Spiele wie ‘FarmVille’, ‘Travian’ und Co. haben eines Gemeinsam: das Gameplay. Es ändert sich bloß das Aussehen, sprich die Grafik.

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