safe, safer, Safebook!

20 Jan

Auf unserem Blog haben wir schon einige Male über mangelnden Datenschutz in sozialen Netzwerken gesprochen.  Nun möchte ich einmal einen Darmstädter Idee vorstellen, die eine Lösung sein könnte.

Viele User haben kein Gefühl für den Umgang mit ihren Daten

Auf der einen Seite sind sich viele User nicht über die möglichen Auswirkungen ihrer Datenoffenherzigkeit bewusst. Sie nehmen Freundschaftsanfragen von Unbekannten an und veröffentlichen private Bilder.

Auf der anderen Seite können jedoch selbst die Informationen, die User für sich behalten möchten, für jedermann zugänglich werden. Das Problem liegt daran, dass die altbekannten großen Netzwerke  alle Daten auf einem zentralen Server speichern. Dies ermöglicht den Betreibern private Daten einzusehen und womöglich auch – gegen ein kleines Entgelt – an andere weiterzugeben. Es birgt auch die Gefahr, dass bei einem Konfigurationsfehler plötzlich all diese Daten öffentlich gemacht werden oder Hacker sich Zugang verschaffen.

Peer-to-Peer-Netzwerke als Schlüssel für sicheres Socialn

An der TU Darmstadt arbeitet Thorsten Strufe mit seinem Team an einem Netzwerk namens Safebook, das für  uns User sicherer gestaltet sein soll. Der Schlüssel dazu liegt in der Nutzung eines Peer-to-Peer Systems, welches auch Filesharing Programme verwenden. Dabei werden die eigenen Daten von jedem User selbst verwaltet, so kann jeder entscheiden, welches Foto und welche Information er wem zugänglich machen möchte.

Das System ist kostengünstig und einfach zu handhaben. Bewährt hat es sich bereits bei Gnutella,  Bit Torrent und vielen anderen Programmen die wir so kennen. Warum also nicht auch bei sozialen Netzwerken?

Wir werden mal abwarten wie sich Strufes Netzwerk so entwickelt und auch die sinnlose Hoffnung in uns nähren, dass auch aus Facebook und Co bald  Safebooks werden.

Quellen:

http://www.swr.de/ratgeber/multimedia/-/id=1818/did=6131954/pv=mplayer/vv=popup/nid=1818/1pqjoqe/index.html

http://www.safebook.us/

http://de.kioskea.net/contents/cs/peer.php3

Bildquellen:

http://stadtsolist.de/media/picture/Sicherheit/SicherheitWEB.jpg

http://www.intuidex.com/images/technology_p2p.gif

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2 Antworten to “safe, safer, Safebook!”

  1. Peter Krueger Januar 25, 2011 um 9:23 pm #

    Das nicht schon eher jemand darauf gekommen ist. Das Konzept ist gnadenlos simpel und im Prinzip Idiotensicher. Die Frage ist mit welchem Aufwand das für den Nutzer letztlich verbunden sein wird und inwieweit die Faulheit ihn dann möglicherweise zurück zu den „alten“ Seiten treiben wird.

  2. eila103 Januar 25, 2011 um 10:40 pm #

    Das Einzige was die jetzigen großen Netzwerke aufhalten könnte bzw. zum umdenken bringen würde wäre wahrscheinlich ein Riesen-Daten-Clash ala geplatzter Dotcom-Blase. Gäbe es einen Skandal der die User direkt betreffen würde, müsste endlich umgedacht und gehandelt werden. Facebook wird das Ganze soweit treiben bis es dazu kommt…das liegt quasi in der Luft. Nachdem der Wert des Unternehmens unaufhörlich steigt, weil sich Investoren unglaubliche Gewinne erhoffen, die eigentlich hauptsächlich aufgrund der vorhanden Informationen über die 500Millionen Nutzer erwartet werden können, kann es ja nur irgendwann zu einem Informationsskandal kommen. Dann sind aber schon alle so abhängig allen ständig ihren „Status“ mitzuteilen, dass die Stunde von neuen „sichereren“ Netzwerken wie dem Peer-to-Peer-Netzwerk geschlagen haben wird. Bis dahin gibt’s erstmal Informationen für Alle die sie haben wollen.

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